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Im vergangenen Jahr absolvierte ich einen Hospizlehrgang. Ehrenamtlich begleite ich unheilbar Kranke, die Familie oder nahe Verwandte. Neulich begann die Begleitung einer kranken Frau. Während meines ersten Besuches kam ich mit ihrem Sohn in Gespräch. Leise lud er zu einem kurzen Kennenlernen ein. Wir teilten kurze Informationen über seine Mutter, seine Familie und dazwischen auch unsere eigenen (Lebens)Erfahrungen. Unsere beiden Eltern sind in der Zeit des Zweiten Weltkrieges geboren. Sie erfuhren alle viele Schwierigkeiten in der Kindheit, mit denen jede Familie anders umgehen musste und konnte. Schwierigkeiten durch Mangel in vielen kleine Dingen hat jede Familie erfahren. Der Umgang mit den Schwierigkeiten ist abhängig von der Familiengeschichte und der Lebensumgebung. Etwas was sich nicht in den Familien verändert, ist der Umgang mit dem Tod. Ein Leben voll von Kraft, Freude und Frieden, Liebe und Hilfsbereitschaft ist plötzlich beendet. Als erwachsenes Kind ist es beinahe nicht zu begreifen. Es scheint als ob es gestern gewesen ist, dass der Vater oder die Mutter geistig und körperlich gesund gewesen sind. Und nun… Nun ist es Zeit um Abschied zu nehmen. Auch wenn wir begreifen, dass es für den Vater oder die Mutter der richtige Moment ist, um zu gehen, drehen sich unsere eigenen Gedanken um den Verlust, der uns zu erdrücken scheint. Wir erkennen, wir müssen unsere Eltern gehen lassen. Das Lebensende ist nahe. Doch lässt uns nicht los! Ich denke zurück an das Sterben meiner Mutter, das gerade mal zwei Jahre her ist. Ein halbes Jahr vor Ihrem Sterben erfuhr ich das meine Mutter nicht mehr lange leben würde. Sie hatte eine aggressive Form von Lungenfibrose. Das Ende sollte nicht mehr lange auf sich warten. Sie hat gekämpft. Gekämpft gegen die Gewissheit das sie sterben wird, gekämpft gegen die Angst und die Ohnmacht die sich in der Partnerschaft breit macht. Gekämpft mit dem Gefühl meinen Vater alleine zu lassen. Gekämpft gegen das Unverständnis der Mitmenschen. Und gekämpft, sicher in den letzten Wochen, mit Gott, um Kraft zu bekommen so lange wie möglich bei denen zu bleiben die ihr so wichtig sind. Schneller als gedacht mussten wir sie gehen lassen. Unserem Verlust folgte Traurigkeit und Trauer. Jeder in der Familie ging auf die eigene Art und Weise mit Trauer und mit Verlust um. Meistens ohne Worte, still für sich allein. Ich fand es schade und finde es noch. Die Ausbildung als Coach und als Verlust- und Trauerbegleiter hat mir in meinem eigenen Trauerprozess geholfen: Ich habe es nicht wahrhaben wollen: Alles gut! Es ist nichts! Es geht vorbei! In unserer Familie war ich nicht alleine mit diesen Gedanken. Ich war wütend: Ja, ich war sehr enttäuscht und wollte einfach noch mehr Zeit mit meiner Mutter haben. Ich konnte und wollte nicht zulassen, dass ich sie vermissen muss. Ich versuchte zu verhandeln: Oh, ich habe alles getan um Gott zu überzeugen, sie zu heilen. Ich wollte sie noch nicht verlieren. Für mich war noch so viel was ich gemeinsam mit ihr besprechen und tun wollte. Ich benötigte ganz einfach noch Zeit mit ihr. Ich war traurig: Ich war so traurig! Es durfte einfach nicht sein. Bei jedem in unserer Familie war die Trauer zu spüren. Letztendich musste ich es akzeptieren: An ihrem Todestag fühlte ich plötzlich: „Jetzt“ ist es soweit. Sie verstirbt in diesem Moment. Mein Schrei in Richtung Himmel blieb mir in der Kehle stecken. Mein Glaube gab mir in diesem Moment die Kraft durchzustehen. Ich bin noch traurig, denn ich vermisse sie noch immer. Manchmal scheint es mir, als ob ich sie in der Ferne auf dem Fahrrad sehe oder irgendwo in dem einem oder dem anderen Geschäft. Ich sehe dann ihre weißen Haare in der Ferne auftauchen. Mit Verlust und Trauer geht jeder auf seine eigene Art und Weise um. Der Sohn aus meinem Gespräch erkennt, dass er seine Mutter gehen lassen muss. Seine Trauerarbeit beginnt schon vor dem eigentlichen Todesmoment. Manchmal bewusst, manchmal unbewusst werden wir gezwungen unsere eigene Trauer zu durchleben. Der Sohn erkennt selbst deutlich das er schon zu trauern beginnt. Andere werden überrascht vom Versterben eines Angehörigen. Sie sind gezwungen alles zu regeln bevor sie selbst mit der eigenen Trauer beginnen können. Manchmal vergessen wir zu trauern, denn unsere Kinder, Familienangehörige sind momentan wichtiger als die eigene Trauer. Kennen Sie dieses aus eigenen Erfahrungen? Erfahren sie Schwierigkeiten in/mit der Trauer und dem Verlust eines geliebten oder nahestehenden Menschen? Ich unterstütze Sie. Bitte melden Sie sich.

In het afgelopen jaar mocht ik een hospice cursus volgen om ongeneeslijke zieken, hun familieleden of hun naasten te begeleiden. Afgelopen weeg begon de begeleiding van een zieke vrouw. Tijdens mijn eerste bezoek sprak ik spreken met haar zoon. Zachtjes nodigde hij mij uit de kamer binnen te komen en kennis met elkaar te maken. Hij deelt informatie over zijn moeder en hun gezin. Wij delen in het kort onze eigen (levens)ervaringen delen. Wij hebben allebei ouders die rond de tweede wereldoorlog geboren zijn. Hoe veel moeite de kindheid in zo een tijd koste verschilde per gezin. Moeilijkheden door tekort in alle levensbehoeften ervaren daarentegen allen. De omgang hiermee is afhankelijk van het gezin of de omgeving. Wat niet veranderd is binnen de gezinnen, is de omgang met de dood. Een leven van kracht, vreugde en vrede, liefde en behulpzaamheid gaat soms zo plots voorbij. Als volwassen kind is het moeilijk te begrijpen. Het lijkt alsof het gisteren was dat ouder nog helemaal geestelijk en lichamelijk gezond was. En nu …. Nu is het de tijd om afscheid te nemen. Zelfs al weten wij als kind dat vader of moeder het goed vindt om te gaan, blijven onze gedachten draaien om het verlies dat ons zo intens overkomt. Wij beseffen, dat wij onze ouders moeten laten gaan. Het einde van het leven komt eraan. Dit is het wat ons bezig houdt. Ik herinner me aan de tijd dat mijn moeder is overleden. Het is nog maar twee jaar geleden. Een half jaar voor haar overlijden werd mij vertelt dat mijn moeder niet meer lang zou leven. Zij had een ernstige vorm van longfibrose. Het einde zat eraan te komen. Maar wat heeft zij gevochten. Gevochten tegen het verdriet dat zij moest sterven en tegen de angst om mijn vader alleen te laten. Gevochten tegen onbegrip van de omgeving en gevochten, zeker in de laatste tijden, met God om haar kracht te geven zo lang mogelijk bij haar dierbaren te mogen blijven. Het gemis kwam sneller dan gedacht. Verdriet en de rouw volgden het gemis. In onze familie ging iedereen op zijn eigen manier met rouw en het gemis om. Zonder woorden rouwde iedereen voor zichzelf. Oh wat vond ik het jammer en nu nog. Met de opleiding pastorale hulpverlening en de cursus verlies- en rouwbegeleiding kon ik mijn eigen rouwproces in het overlijden van mijn moeder doorstaan: Ik heb ontkend: Er is niets aan de hand. Het gaat weer over. Ik was helaas niet de enige in ons gezin. Ik was woedend: Ik wilde nog tijd met mijn moeder doorbrengen. Ik kon en wilde niet toelaten dat ik haar zou missen. Ik was teleurgesteld. Ik wilde onderhandelen: Oh, wat heb ik God gesmeekt om haar te genezen. Ik wilde haar nog niet kwijt. Ik had het gevoel dat er nog zo veel was, waar wij nog niet over gesproken hebben. Ik had nog tijd met haar nodig. Ik was verdrietig: Ja, ik was verdrietig. Ik wilde haar gewoon niet kwijt. Het verdriet was in ons allemaal duidelijk zichtbaar. Ik moest het accepteren: In eens voelde ik: Het is “NU” het moment dat zij gaat. Ik heb het uitgeschreeuwd tot God. Mijn geloof heeft mij in de tijd van haar stervensmoment steun en kracht gegeven. Verdriet heb ik nog altijd want ik mis haar. Soms zie ik haar op de fiets in de verte voorbijkomen of in een winkel in het dorp. Steeds weer zie ik haar witte haar opduiken in de verte. Iedereen heeft zijn eigen omgang met verdriet en rouw. De zoon uit mijn gesprek erkent dat hij zijn moeder moet laten gaan. Zijn rouwproces begint al. Misschien bewust of misschien onbewust zijn wij genoodzaakt ons eigen rouwproces te doorlopen. De zoon beseft wel degelijk dat zijn rouwproces nu al begint. Anderen worden overrompeld door het overlijdensbericht van een dierbare. Genoodzaakt regelen zij alles voordat zij rust ervaren om te rouwen. Soms vergeten wij dat wij iemand moeten missen, want er zijn kinderen of familieleden die belangrijker zijn dan het eigen rouwproces. Ervaar jij dit persoonlijk? Hebt je moeite om te rouwen om je geliefde of naaste? Meld je. Ik wil je ondersteunen.

In der letzten Zeit beschäftigt mich des Öfteren das Thema festhalten oder loslassen. Der Hintergrund ist die Vorbereitung für das Predigtteam (*) aus dem ersten Buch Mose 43 (Genesis 43). Hinzu kommen Veränderungen in meinem eigenen Leben. Während einer schweren Hungersnot schickt Jakob seine Söhne nach Ägypten um Getreide zu kaufen. Bezahlen sollen sie mit den Grundstoffen des eigenen Landes. Der Vizekönig hat den Söhnen mit dem ersten Besuch deutlich gemacht, dass sie Benjamin, den jüngsten Bruder, beim nächsten Mal mit zu bringen haben. Simeon muss mit seinem Leben bürgen und bleibt in Ägypten. Jakob kann sich absolut nicht entscheiden den jüngsten Sohn mit zu geben. Er hat Josef doch schon verloren. Ruben en Juda versuchen den Vater zu überzeugen. Ruben gibt das Leben seiner beiden Söhne als Pfand für das Leben von Benjamin und Juda will sein ganzes Leben die Schuld gegenüber dem Vater tragen. Beide fühlen deutlich ihre eigene Schuld. Alle Brüder zusammen haben Josef als Sklave verkauft. Jakob kann sich nicht von Benjamin trennen, der die letzte Verbindung zu seiner geliebten Frau Rachel ist. Außerdem hat der ihren ersten gemeinsamen Sohn, Josef, auch schon verloren auf der Suche nach den Brüdern. Jakob, Juda und Ruben lassen nur sehr schwer los. Sie halten an der Vergangenheit fest. Es dringt sich die folgende Frage auf: Welche Schwierigkeiten erfahren wir heutzutage? Wir kennen es doch auch! Festhalten ist auch heutzutage ein Teil von uns. Festhalten an das was unsicher ist und dennoch sicher erscheint. In der Vergangenheit leben bleiben anstatt nach vorne, der Zukunft entgegen, zu schauen. Wir kennen unsere Zukunft nicht. Wir sehen allein, dass der Steg über dem Wasser irgendwo endet. Der weitere Weg ist unbekannt, unsicher. Abwarten scheint sicherer zu sein. Wir bleiben lieber am Ufer stehen. Bleiben stecken in unser eigenes, undurchsichtiges Leben. Fühlt sich das nicht sicherer an? Letztendlich musste Jakob sich entscheiden: Okay, wenn es so muss, dann muss es so. (Gen. 43:14). Wenn ich doch Benjamin verlieren muss, ja, dann muss es wohl so. Vor einigen Jahren erzählt mir eine liebe Freundin: wir Menschen (auch ich!) tragen alle einen Rucksack. In so einen Rucksack stopfen wir unsere Mühen, unsere Probleme und Sorgen. Sie forderte mich auf: „Lege deinen schweren Rucksack vor dem Kreuz ab!“. „Das tue ich doch!“, war meine Antwort. Ihre weiteren Worte machten mich nachdenklich: „So, tust du das wirklich? Ich denke du packst nur ein paar kleine, leichte Probleme heraus. Schließt den Rucksack schnell wieder und nimmst ihn mit zurück. Deine Probleme werden hierdurch echt nicht weniger, Waltraud. Du willst nicht loslassen. Lass den Rucksack doch endlich beim Kreuz liegen!!“ Leider hatte sie recht. Sobald ich heutzutage meine Loslassen-Angst bemerke, höre ich ihre Worte. Wir halten gerne an das fest, was uns wichtig ist. Die Ursache ist, wir wollen oder können nicht loslassen. Probleme und Mühen gehören zu unserem Leben und bieten uns in all der Unsicherheit eine Sicherheit in unserem täglichen Leben. Wir können nicht einmal bedenken woran wir nicht alles festhalten können: Festhalten an Beziehungen (gute und schlechte); Festhalten an die Zeit in der die Kinder noch klein waren, dabei sind sie plötzlich erwachsen und selbstständig. Wir halten uns fest an die Menschen die nicht mehr bei uns sind, Trauer und Traurigkeit haben uns fest im Griff. Festhalten an Eigenschaften und Meinungen anderer Menschen, die nicht von mir sind und rein gar nichts mit mir zu tun haben. Festhalten an der Tatsache das wir gestern doch noch körperlich und geistig fit waren und es in einem Mal viel schlechter oder selbst gar nicht mehr geht. Festhalten an die „gute alte Zeit“, ohne zu bemerken das wir im hier und jetzt leben. Festhalten an bekannte Techniken, die schon wieder veraltet sind. Festhalten an …. Jakob bezieht Gott bei seinem Dilemma. Er bittet, dass Gott Barmherzigkeit in dem Vizekönig wachsen lässt. Gott ist derjenige Der Jakob beisteht, unterstützt und festhält. Jakob lässt los! Benjamin geht mit den Brüdern nach Ägypten. Aus Zweifel wird Hoffnung und aus Unglauben wird Glauben. Jakob verliert seinen Sohn Benjamin nicht. Juda und Reuben brauchen Ihr Versprechen nicht eintauschen. Gottes Barmherzigkeit und Allwissenheit sorgte dafür, dass Josef schon lange vor dieser Zeit nach Ägypten gekommen ist. Er hilft Jakobs Familie in der Hungersnot zu überleben. Festhalten bringt Abhängigkeit und Loslassen bringt Freiheit. Sobald wir loslassen kann Gott festhalten. Und sobald Gott festhält gibt Er die Lösung. Nichts spricht dagegen, dass er dasselbe nicht auch für uns tut. Er ist immer noch gnädig und barmherzig. Er ist gestern, heute und morgen Derselbe. Ebenso wie Jakob dürfen wir Freiheit und neue Möglichkeiten erfahren. Unsere Aufgabe besteht im Loslassen. Abgeben an Gott um Freiheit, Liebe, Gnade und Barmherzigkeit zu empfangen. Loslassen ist meine persönliche Herausforderung. Jeden Tag darf ich aufs Neue loslassen! Loslassen bedeutet andere und mich selbst in Freiheit zu setzen. Aber ooh, wie schwierig ist das denn! Manchmal ist es wichtig um einen großen Schritt vorwärts zu gehen, vorwärts in Richtung Freiheit zusammen mit Vergebung – um damit uns und anderen Vergebung zu schenken. Kennst Du diese Herausforderungen auch? Du kannst dich gerne melden, um mir deine Erfahrungen mit zu teilen, um einander zu unterstützen und helfen, um stets besser los zu lassen oder zu wachsen. Festhalten: Bringt uns in eine Abhängigkeit. Loslassen bringt uns in Freiheit (elfje) (*) In dem Predigtteam unserer Kirchengemeinde lernen die Teilnehmer das predigen.

In de laatste tijd kwam ik het thema vasthouden of loslaten steeds weer tegen. Dit heeft vooral te maken met de voorbereiding voor het preekteam van Genesis 43 (*). Daarnaast gebeuren er veranderingen in mijn eigen leven. Jakob heeft tijdens een zware hongersnood zijn zonen naar Egypte gestuurd om graan te kopen. Het graan betaalden ze met hun eigen landelijke grondstoffen. De onderkoning heeft na het eerste bezoek bevel gegeven om de jongste broer (Benjamin) mee te brengen. Simeon moest als borg in Egypte blijven. Jakob verdraagt het niet om zijn jongste zoon Benjamin mee te sturen. Hij is Jozef al verloren. Ruben en Juda willen hun vader overhalen. Ruben stelt het leven van zijn eigen twee zonen onder de hoede van zijn vader. Juda stelt zichzelf als levenslange borg, zou Benjamin niet meer terugkomen. Zij voelen zich schuld omdat Jozef jaren geleden verkocht is door de andere broers. Jakob wil Benjamin niet laten gaan, omdat hij het laatste is wat hem aan Rachel verbind. Zijn zoon Jozef is hij ook al kwijtgeraakt toen hij op weg was om de broers te zoeken. Alle drie personen laten moeilijk los. Zij houden vast aan het verleden. De vraag komt op: Welke moeilijkheden overkomen ons vandaag? Wij kennen het toch ook! Vasthouden aan wat van ons is. Vasthouden aan dat wat onzeker voelt en toch zekerheid geeft. Blijven in het verleden in plaats van kijken naar de toekomst. Wij weten niet wat voor ons ligt. Wij zien dat het steegje over het water ergens eindigt. De verdere weg onbekend en onzeker. Wij wachten wel af. Wij blijven wel aan de oever. Blijven in onze eigen zooi. Dat voelt toch best veilig? Jakob moest uiteindelijk een besluit nemen: okay, als het moet, dan moet het maar (Gen. 43:14). Als ik Benjamin moet verliezen, dan moet het maar. Een aantal jaren geleden vertelde een vriendin mij dat wij mensen (ik ook!) een rugzak dragen. In de rugzak stoppen wij onze moeite, problemen en zorgen. Zij oppert: “Leg je zware rugzak met al je zorgen en problemen bij het kruis neer!”. “Dat doe ik toch!”, heb ik geantwoord. Haar respons bracht mij aan het denken: “Doe je dat werkelijk? Ik denk, dat jij een klein aantal lichte probleempjes uitpakt en de rugzak snel weer dicht doet en meeneemt. Je wilt niet loslaten. Je zorgen en problemen worden hierdoor echt niet minder, hoor. Laat het nu toch bij het kruis liggen!!” Helaas, zij had gelijk! Als ik merk dat ik weer moeite heb met loslaten, dan hoor ik deze woorden nog. Wij mensen koesteren graag wat voor ons belangrijk is. Het niet kwijt kunnen en willen heeft hiermee te maken. Problemen en moeite horen bij ons leven en bieden in al het onzekere dé zekerheid in ons dagelijkse leven. Daarbij beseffen wij niet waar wij ons allemaal aan vasthouden: Vasthouden aan goede en slechte relaties, aan de tijd dat de kinderen nog klein waren en ineens al volwassen en zelfstandig zijn, vasthouden aan mensen die wij verloren hebben en hierdoor rouw en verdriet koesteren. Vasthouden aan eigenschappen en meningen van een ander die helemaal niet van mij zijn of zelfs met mij te maken hebben. Vasthouden aan het feit dat ik/wij in het verleden nog lichamelijk en geestelijk van alles konden wat nu ineens niet meer kan. Vasthouden aan de goede “oude tijd” en niet zien dat wij in het nu leven. Vasthouden aan bekende technieken die nu alweer verouderd zijn. Vasthouden aan…. Jakob heeft God bij zijn dilemma betrokken. Hij bidt dat God de onderkoning in Egypte barmhartigheid mag geven. God is diegene die Jakob bijstaat, ondersteund en vasthoud. Jakob laat los! Benjamin gaat met zijn broers naar Egypte. Van wanhoop wordt hoop en van ongeloof wordt geloof. Jakob krijgt zijn zoon Benjamin terug. Juda en Ruben hoeven hun belofte en borg niet in ruilen. Gods barmhartigheid en alwetendheid heeft Jozef naar Egypte voor laten gegaan om op een latere tijd te zorgen dat Jakobs gezin kan overleven. Vasthouden brengt gebondenheid en loslaten brengt vrijheid! En omdat wij loslaten kan God vasthouden. Als God vasthoudt geeft Hij een oplossing. Er zijn geen redenen dat God het niet ook nu nog voor ons doet. Hij is nu ook nog genadig en barmhartig. Hij is gisteren, vandaag en morgen, Dezelfde. Wij mogen net als Jakob vrijheid en nieuwe kansen ervaren. Onze taak is om los te laten! Overgeven aan God om vrijheid, liefde, genade en barmhartigheid te ontvangen. Ik ervaar loslaten als een persoonlijke uitdaging. Loslaten mag ik elke dag opnieuw doen. Loslaten betekend andere en mezelf vrij te zetten. Oohh, wat kan het moeilijk zijn. Soms moeten wij een grote stap zetten in richting vrijheid, samen met vergeving – om onszelf en anderen te vergeven. Ken jij zo een uitdaging ook? Meld je gerust om ervaringen te delen, elkaar te steunen en te laten groeien om steeds beter los te laten. Vasthouden: Plaatst ons In een gevangenis. Loslaten: plaatst in de Vrijheid (Elfje) (*) in het preekteam kunnen leken het preken oefenen.

Ik ben met “Chosen – gezocht en gevonden” na mijn opleiding pastorale hulpverlening begonnen. Waarom Chosen? En waarom gezocht en gevonden? – Lees verder: De mens is al vanaf de schepping door God gekozen. Als evenbeeld van Hem. Wij vergeten dit wel eens. Ons persoonlijke godsbeeld en ons geloof kunnen onbelangrijk worden en aan de kant worden geschoven. Desondanks is het een zekerheid voor elk mens. Zij is ons door de Schepper zelf toegezegd en lijkt als een rode draad door de Bijbel heen te lopen. Wij zijn gekozen om gelijk aan God te zijn. Aan het einde van onze zoektocht zullen wij ons zelf en onze oorsprong vinden. Chosen, betekent “U bent gekozen”. Het is de bewuste keuze iemand of zichzelf te kiezen! Gezocht en gevonden geeft aan, dat dat wat verloren is na de zoektocht eindelijk weer teruggevonden wordt. Het persoonlijke leven lijkt moeizaam of zelfs zwaar. Problemen schijnen niet op te lossen te zijn. Dit heeft verschillende reden. Het verlies van een dierbare of verandering van andere levensomstandigheden (scheiding, werkeloosheid, verlies van de eigen gezondheid etc.) kunnen reden zijn. Soms treden de omstandigheden ineens op. Soms lijken ze geleidelijk in intensiteit toe te nemen zonder dat je ze opgemerkt. Gevoelens die ons gewoonweg overweldigen kunnen een andere reden zijn. Zulke gevoelens zijn: jaloezie, woede, irritatie, angst, verachting, verdriet, ontevredenheid, gemis van innerlijke vrede, hopeloosheid, alleen-zijn (of eenzaamheid) of het geloof kwijtgeraakt zijn. De eigen emoties erkennen, uitspreken en daarna het omgaan ermee kan een opdracht worden waarbij u uzelf aan het einde terugvindt. Ik begeleid de zoektocht zo dat u kunt vinden waarna u op zoek bent geweest of wat u kwijt bent geraak. Aan het einde van u reis zou u kunnen ervaren dat u precies bent zoals u (door God) geschapen bent. Vreugde, hoop, vrede vanbinnen, tevredenheid, herkenning, respect en waardering horen hier allemaal bij.

Nach meiner Ausbildung in Pastorat habe ich das Coachingbüro “Chosen – gesucht und gefunden” gestartet. Warum Chosen? Und warum gesucht und gefunden? – Das möchte ich Ihnen hier erklären. Der Mensch ist bereits mit der Schöpfung von Gott „erwählt“ worden sein Ebenbild zu sein. Es gerät manchmal in Vergessenheit. Das eigene Gottesbild und auch der Glaube werden in dieser stressigen Zeit häufig als unwichtig an die Seite geschoben. Nichts desto trotz ist es eine Gewissheit, die uns durch den Schöpfer selbst zugesagt wird und sich wie ein roter Faden durch die Bibel zieht. Wir sind erwählt worden um Gott ähnlich zu sein! Am Ende einer persönlichen Suche finden wir uns selbst und unseren Ursprung. Chosen, ist die Übersetzung für „ge-/er-wählt“. Es ist die bewusste Entscheidung, jemanden oder sich selbst zu erwählen. Gesucht und gefunden will ausdrücken, dass das was verloren war nach einer Suche wiedergefunden ist. Das Leben kann uns persönlich schwer vorkommen. Es bringt Probleme mit sich, die uns beinahe unlösbar erscheinen. Es kann durch den Verlust eines geliebten Menschen auftreten oder durch andere Veränderungen in den Lebensumständen (Scheidung, Arbeitslosigkeit, Verlust der Gesundheit, Einsamkeit usw.). Manchmal treten die Veränderungen ganz plötzlich auf und manchmal scheinen sie unbemerkt und schleichend beginnend an Intensität zuzulegen. Außerdem können unsere Gefühle überwältigend sein. Gefühle können sein: Eifersucht, Wut, Ärger, Angst, Ekel, Verachtung, Trauer, Unzufriedenheit, keinen inneren Frieden finden, Hoffnungslosigkeit, Alleinsein oder auch den Glauben verloren haben. Die Emotionen erkennen, aussprechen und gegengehen kann zu einer persönlichen Suche führen, an der Sie sich am Ende selbst wiederfinden. Ich gehe mit auf die Suche, so dass Sie finden können, was Sie verloren haben oder gefunden werden muss. Am Ende Ihrer Suche könnten Sie erfahren, dass sie genauso sind wie sie (durch Gott) geschaffen wurden. Hierzu gehören ebenfalls Freude, Hoffnung, innerer Frieden, Zufriedenheit, Anerkennung, Respekt und Wertschätzung.

Zend mij (Opwekking 891) – Sende mich (auf eine Mission) (ein Auferstehungslied) Ob ich Wunden versorgen oder schmutzige Wäsche wasche: Herr, hier bin ich, Sende mich. Um andere zu lieben, auch wenn wir uns nicht einig sind: Herr, hier bin ich, Sende mich. Ob ich arm bin oder reich, Dir möchte ich immer dienen. Herr, hier bin ich. Sende mich. Ich lobe Dich, ob ich nun im Tal oder auf dem Berg stehe. Herr, hier bin ich. Sende mich. Lass mit meinem Leben sehen, dass ich dir mit all meiner Liebe diene. Ich liebe Dich. Und bevor Du überhaupt etwas fragst, antworte ich mit ‚ja‘, denn ich liebe Dich. Ich liebe Dich. Auch wenn Deine Wahrheit tiefe Einschnitte hinterlässt oder Schmerzen bereitet, werde ich sagen: Herr, hier bin ich. Sende mich. Ich bin glücklich, wenn ich in Deinem Ruhm stehe und sagen kann: Herr, hier bin ich. Sende mich auch. Ich will leben für Deine Worte: „Gute Arbeit, mein treuer Diener“. Herr, hier bin ich, Sende mich, Herr, hier bin ich. Sende mich. ------------------------------------ Am 14. Februar nahm ich an einem Studientag vom Evangelisch College teil: „Glaube und Verbindung“ mit Hanneke Schaap-Jonker. Es war ein interessanter und informativer Tag der mich nachdenklich gemacht hat: Wie ist es mit meiner Verbindung oder Beziehung in meinem Glauben? In wieweit habe ich als Mutter eine gute Verbindung zu und für meine Kindern aufgebaut? Diese Fragen werden mich sicherlich noch einige Zeit begleiten. In meine Gedanken hinein klinkt aus dem CD-Spieler das Lied: „Sende mich“ (Opwekking 891, ein Auferstehungslied). Das Lied erinnert mich an die Predigt, die ich für das Predigtteam unserer Kirche vorbereitet habe mit dem Thema: „Josef“, der elfte Sohn von Jakob und der erste von Jakob mit seiner Lieblingsfrau Rachel. Vater und Sohn haben eine innige Beziehung zueinander. Nicht nur in ihrem alltäglichen Leben, sondern auch in ihrem Glauben. Josef hat eine aufrichtige Verbindung mit seinem eigenen Vater und mit Gott erfahren, fällt mir auf. Seine Brüder haben das nicht. Sie sind selbst eifersüchtig auf die aufrechte, ehrliche und innige Beziehung zwischen ihrem Vater und Josef. Wie ist das nun mit mir? Habe ich eine gute Verbindung zu Gott, meinem Vater im Himmel? Kann ich ebenso wie Josef sagen: “Hineni (Siehe, hier bin ich)” und “Sende mich”? Ich merke, dass wir allzu häufig Lieder mit diesem oder ähnlichen Text singen. Nehmen wir das wohl ernst? Meinen wir wirklich was wir singen? Josef ist in seinem Glauben und in seiner Liebe zu seinem Vater und seinen Brüdern eine aufrechte Persönlichkeit. Seinem Vater kann er sagen: „Sende mich“ zu deinen Söhnen, meinen Brüdern. Und er sagt: „Ich gehe und suche sie. Ich werde Ihnen berichten wie es mit Ihren Söhnen geht“. Aufrichtigkeit kennmerkt Josefs Wesen ebenfalls in seiner Zeit als Sklave. Sorgfältig arbeitet er für Potifar und für den Pharao von Ägypten. Selbst im Gefängnis lebt und arbeitet er in aller Aufrichtigkeit. Seine Arbeit verrichtet er mit Freude und dient allen Mitgefangenen ebenso wie er dem Gefängniswärter, Potifar oder dem Pharao dient. „Ob ich Wunden versorgen oder schmutzige Wäsche wasche: Herr, hier bin ich, Sende mich. Um andere zu lieben, auch wenn wir uns nicht einig sind: Herr, hier bin ich, Sende mich.” Diese Worte klingen aus dem Autolautsprecher. Sie machen mir deutlich, dass ich nicht immer was ich singe auch wirklich meine oder tun will. Denn…. …in 2020 hat mich Gott gefragt: Wen kann ich senden? Wen nur? Wen? Und ich habe Ihm geantwortet: Herr, hier bin ich, Sende mich. Ich lasse mich aufhalten von Widerstand. Ich habe erfahren und erfahre in meinem Leben und in meinem kleinen Betrieb Widerstand. Trotzdem weiß ich, ebenso wie Josef, dass Gott bei mir ist. Seine Frage: ‚Wen kann ich senden‘, darf uns Menschen bewusst machen, dass Gott auch mitgeht. Gott ist mit Josef gegangen und mit vielen anderen. Ob wir von ihnen nun im Alten oder im Neuen Testament lesen oder in anderen Quellen. Gott ist und bleibt Derselbe! Das Vertrauen in Gott bedeutet für Josef eine Sicherheit. Die Sicherheit, dass Gott mächtig ist und im richtigen Moment eingreifen wird. Fand Josef es schwierig Gott aufrichtig zu vertrauen? Ganz bestimmt. So ist auch für uns schwierig. Aber dennoch bitte ich dich und mich… …halte an deiner Beziehung zu Gott fest, denn Gott wird handeln. Das ist sicher. Zefanja legt es so aus: „Der Herr, euer Gott, ist in eurer Mitte; und was für ein starker Retter ist er! Von ganzem Herzen freut er sich über euch. Weil er euch liebt, redet er nicht länger über eure Schuld. Ja, er jubelt, wenn er an euch denkt!“ Zefanja 3:17 HFA). Außerdem gibt Petrus zu bedenken: „Ladet alle eure Sorgen bei Gott an, denn er sorgt für euch“. (1. Petrus 5:7 HFA). Das scheint wirklich schwierig zu sein. Vor allem wenn man sich nicht traut zu vertrauen. Versuche es, Schritt für Schritt, zusammen mit Gott. Du kannst IHM vertrauen und ER hilft dir im richtigen Moment. Manchmal bleiben wir stecken in unseren Gedanken, was ER wohl für uns will. Manchmal tun wir nur das, was wir denken und was wir wollen. Corrie ten Boom drückte es einmal so aus: ’Haben Sie keine Angst davor, eine unbekannte Zukunft in die Hände eines Gottes zu legen der dich kennt.‘ Ich möchte dich und mich herausfordern mutig neue Wege einzuschlagen. Es gibt einen Gegner, der versucht uns und unseren eingeschlagenen Weg aufzuhalten. Aber: mit Gott befinden wir uns immer auf dem richtigen Weg. Und in Bezug auf die zweite Frage: Habe ich als Mutter für meine Kinder wohl mein Bestes getan? Diese Frage werden sich viele Eltern stellen. Ein Satz an diesem Studientag lautet: „Wir beschädigen uns gegenseitig und wir genesen an- und miteinander“. Vielleicht ist es eine Antwort auf die Frage. Jeder Mensch versucht auf Grund seiner eigenen Erziehung, seiner persönlichen Möglichkeiten und vor allem mit den eigenen persönlichen Grenzen, das Beste zu tun. Manchmal kommt es gut, manchmal nicht. Aber wir sollten nie aufhören wir eine Beziehung aufbauen zu Menschen, die uns helfen oder die uns genesen.

Zend Mij (opwekking 891) Of ik wonden moet verzorgen, of vuile voeten was: Heer, hier ben ik. Zend mij. Om van anderen te houden, ook al zijn we het niet eens: Heer, hier ben ik. Zend mij. Of ik arm ben of juist rijk ben, ik wil steeds uw dienaar zijn. Heer, hier ben ik. Zend mij. In het dal of op de bergtop zal mijn loflied voor U zijn. Heer, hier ben ik. Zend mij. Mag mijn leven laten zien dat ik U vol liefde dien. Ik hou van U. Ik hou van U. En nog voor U mij iets vraagt, zal ik antwoorden met ‘ja’, want ik hou van U. Ik hou van U. Als uw waarheid diep zal snijden, spreek ik, zelfs al doet het pijn. Heer, hier ben ik. Zend mij. Ook als mensen mij gaan mijden, ik zal U gehoorzaam zijn. Heer, hier ben ik. Zend mij. Als ik staan mag in uw glorie, zal ik blij zijn dat ik zei: Heer, hier ben ik. Zend mij. Ik wil leven voor de woorden: ‘Goed gedaan, dienaar van mij.’ Heer, hier ben ik. Zend mij. Heer, hier ben ik. Zend mij. ------------------------------------ Afgelopen 14 februari nam ik deel aan de studiedag “Geloof en Hechting” met Hanneke Schaap-Jonker van het Evangelisch College. Het was veel informatie, die mij tot nadenken bracht: Hoe is het met mijn hechting in mijn geloof? In hoeverre heb ik als moeder voor een goede hechting bij mijn kinderen gezorgd? Het zijn vragen die mij zeker nog een tijd begeleiden. Door de gedachten heen hoor ik het lied “Zend mij” (Opwekking 891) uit de cd-speler klinken. Het lied herinnert mij aan een door mij voorbereidde preek voor ons preekteam: Jozef, de elfde zoon van Jakob en de eerste zoon met zijn lievelingsvrouw Rachel was het thema. Vader en zoon hebben een innige band met elkaar. Niet alleen in het alledaagse leven maar ook in het geloof. Jozef heeft een stabiele hechting met zijn eigen vader en met God ervaren, bedenk ik me ineens. Voor zijn broers geldt dit niet. Zij waren het zelfs niet eens met de stabiele en tevens innige band tussen vader en Jozef. Hoe zit het met mij? Ben ik goed gehecht aan God, mijn Vader in de hemelen? Kan ik zeggen zoals Jozef: “Hineni (Zie, hier ben ik)” en “zend mij”? Vaak zingen wij liederen die een dergelijke tekst hebben. Nemen wij het serieus? Menen wij wat wij zingen? Jozef is in zijn geloof en zijn liefde voor zijn vader en zijn broers een stabiel mens. Hij kon tegen zijn vader zeggen “zend mij” naar jouw zonen (mijn broers). En: “Ik ga op zoek naar hen. Ik zal U berichten hoe het met hen staat’’. Jozef was ook in zijn tijd als slaaf een stabiel persoon. Hij werkte zorgvuldig voor Potifar of de farao van Egypte. Hij was in de gevangenis een stabiel persoon. Hij deed zijn werk met vreugde en diende andere gevangenen op dezelfde manier als hij de gevangenisbewaker, Pofitar of de farao diende. “Of ik wonden moet verzorgen, of vuile voeten was: Heer, hier ben ik. Zend mij. Om van anderen te houden, ook al zijn we het niet eens: Heer, hier ben ik. Zend mij.” Deze woorden klinken uit de luitspreker van de auto. Zij maken mij duidelijk dat ik niet altijd meen dat wat ik zing ook wil doen. Want… …in 2020 heeft God mij gevraagd: Wie kan ik zenden? Wie is er? En ik antwoordde Hem: Heer, hier ben ik, zend mij. Tegenstand houd mij tegen. Ik ervoer en ervaar in mijn leven en bediening tegenstand. Toch weet ik, net als Jozef, God is met mij. Zijn vraag, wie kan ik zenden, betekent voor ons mensen dat Hij meegaat. God is met Jozef gegaan en met vele anderen. Of deze mensen nu in het Oude of het Nieuwe Testament staan of niet. Hij is en blijft dezelfde. Het maakt niet uit in welke tijd wij leven: in de tijd van JoZef of in onze huidige tijd. Wij mensen ervaren bij onszelf of bij anderen dat er een geestelijke strijd gaande is. Een strijd tussen de Heer van de aarde en de Heer van de hemelen. Voor Jozef betekent vertrouwen in God een zekerheid dat God bij machte is op het juiste moment in te grijpen. Was het lastig voor Jozef? Zeker, zoals het lastig is voor ons. Maar toch… …blijf gehecht aan God. God reageert, dat is zeker. Zefanja legt het al uit: De HEERE, uw God, is bij u. Hij is een machtige verlosser. Hij zal vol blijdschap over u zijn. Hij zal u liefhebben en u niet beschuldigen. Hij zal over u juichen met een lied van vreugde (Zefanja 3:17 HTB). En Petrus geeft te bedenken: werp al uw zorgen op Hem (1. Petrus 5:7 HTB). Best wel lastig. Vooral als je niet goed durft te vertrouwen. Doe het, stap voor stap, samen met God. Hij is te vertrouwen en helpt jou op het juiste moment. Soms blijven wij steken op dat wat wij denken wat Hij voor ons wil. Soms doen wij alleen wat wij denken dat wij willen. Corrie ten Boom zei eens: ‘’Wees niet bang om een onbekende toekomst te leggen in de handen van een bekende God’’. Ik wil jou en mezelf uitdagen om moedig nieuwe wegen in te slaan. Er is een tegenstander die probeert de ingeslagen weg dwars te zitten. Maar met God zit je altijd op de juiste weg. En de tweede vraag: Heb ik wel mijn best gedaan voor mijn eigen kinderen? Ieder ouder kan met deze vraag rondlopen. Een zin die genoemd werd tijdens te studiedag is misschien wel het antwoord op de vraag: “Wij gaan kapot aan elkaar en wij helen aan elkaar”. Wij mensen doen ons best op basis van onze eigen opvoeding, onze persoonlijke mogelijkheden en vooral met onze eigen persoonlijke beperkingen. Dit loopt goed of slecht af, maar we kunnen altijd verbindingen aangaan met mensen die ons helpen en ons laten helen.

Apostelgeschichte 8:26-39 HFA – Philippus und der äthiopische Hofbeamte „Da begann Philippus, ihm die rettende Botschaft von Jesus ausgehend von diesem Prophetenwort zu erklären“. (Apostelgeschichte 8:35 HFA) Der Beamte aus Äthiopien hat eine Schriftrolle während seiner Wallfahrt in Jerusalem gekauft. Unterwegs liest er in der Rolle. Der Heilige Geist fordert Philippus auf, mit dem Beamten zu sprechen. Dem Beamten legt er die folgenden Worte aus: „Er war stumm wie ein Schaft, dass man zur Schlachtung führt.“ Philippus ist ein Anhänger von Johannes dem Täufer gewesen und späterer Nachfolger Jesu. Er wird durch Gottes Geist zu diesem hohen Beamten aus Äthiopien gesandt um ihm die rettende Botschaft zu erklären. Der ist bereits wieder auf dem Weg nach Hause. Nachdem Philippus ihm die Schrift auseinandersetzt lässt sich der Zuhörer sogleich in einem kleinen See taufen und reist glücklich und zufrieden weiter. Die Fragen, die bei dem Vers 35 aufkommen, lauten: -Was ist heute anders gegenüber damals? -Welcher Unterschied besteht zwischen Philippus und mir/uns? -Was ist heute anders gegenüber damals? In der damaligen Zeit haben die Anhänger Jesus persönlich kennengelernt. Philippus hat als Anhänger von Johannes schon viel erfahren von und über Jesus und darf die Wunder und die Worte von Jesus auch noch persönlich kennenlernen. Philippus ist einer von denen die den Heiligen Geist mit Pfingsten erhalten haben. Er erfährt alles aus ‚erster Hand‘. Die Anhänger sprechen plötzlich in allen Sprachen die in Jerusalem gesprochen werden und werden durch den Geist ausgerüstet anderen das Evangelium aus zu legen. Sie sind als Juden bereits von Jugend an in der Thora und anderen Büchern unterrichtet. Die Erfahrung von Philippus ist also begründet in seiner persönlichen Nachfolge Jesu, allem was er mit Jesus erlebt und erfahren hat; und als wichtigstes Detail im Erhalt des Heiligen Geistes. Philippus arbeitet ohne Wenn und Aber mit dem Heiligen Geist zusammen. Hierdurch wird Philippus zum Dienst berufen, unter anderem bei dem Beamten aus Äthiopien. Durch die eigene Taufe und ausgerüstet mit dem Heiligen Geist kann der Beamte die Äthiopier in die gute Botschaft einweihen. Jesus als Mensch und seine Worte und Wunder mitzumachen ist heute nicht möglich. Schließlich sind beinahe 2000 Jahre seitdem vergangen. Aber: Auf Grund der Bibel und einer persönlichen Beziehung zu Gott und Jesus können wir unseren Mitmenschen die Persönlichkeiten von Jesus und Gott näherbringen und auslegen. Es ist meine eigene Entscheidung, mich ohne Wenn und Aber offen zu stellen für den Einfluss von Gott und Jesus in meinem Leben, meinem Handeln und Wandeln. Dabei ist auch die persönliche Entscheidung zur Taufe hilfreich. Hierdurch werden wir mit dem Heiligen Geist ausgestattet. -Welcher Unterschied besteht zwischen Philippus und mir/uns? Philippus hat nicht alleine durch Johannes dem Täufer schon vieles über Jesus erfahren, sondern auch durch sein Leben mit Jesus selbst. Heute bedeutet ein Leben im Glauben und dicht bei Gott und Jesus ein selbiges. Zeugnis geben kann einfach sein: es ist die Gewissheit, dass der Gläubige nicht auf sich alleingestellt ist. Der Heilige Geist gibt die Worte ein. Für Philippus ist das Buch des Propheten Jesaja die Basis um dem hohen Beamten zu erklären, was Jesaja schon alles bezeugt hat von Jesus. Heute dürfen wir zurückgreifen auf das Alte und das Neue Testament. Jedes Buch der Bibel gibt uns hinreichend Basis und Auskunft und dient als Erklärung. Obwohl ich durch die Ausbildung im Pastorat gut unterbaut bin in der Bibel, brauche ich selbst eine Weile, um anderen von meinem Glauben und von Jesus als meinen Erlöser oder Gott als meinen Hirten zu sprechen. Bis vor einigen Jahren habe ich meistens geschwiegen. Ich hätte keinen Beamten auf der Kutsche ansprechen können, oder jemand anderen. Heute bin ich bereit meinem Glauben zu bekennen. Ich bin durch den Besuch der Bibelschule und des Evangelischen Colleges für die Ausbildung im Pastorat im Umgang mit meinen Mitmenschen freier geworden. Ich überwinde meine Introvertiertheit mit Gottes Hilfe und bin inzwischen besser in der Bibel unterlegt. Wie Philippus tue ich mein Bestes, um meinen Glauben auszuleben. Das leiten lassen durch den Heiligen Geist steht oben auf meiner täglichen To-do-Liste. Er gibt mir Kraft, Mut und die richtigen Worte. Er hilft mir anderen gegenüber offen entgegen zu treten. Ich brauche keine eigene Überzeugungskraft, um meinen Glauben zu erklären. Mein Glauben hilft mir frei und offen von Gott, seinem Sohn und dem Heiligen Geist zu sprechen. Ich erzähle anderen mit Hilfe des Heiligen Geistes von Jesus. Die Antworten auf die Fragen lauten: Andere können Jesus durch unseren persönlichen Lebenswandel kennenlernen. Wir haben nicht nur einzelne Schriftrollen, sondern die komplette Bibel. Es besteht kein Unterschied zwischen Philippus und mir/uns im Auslegen zwischen damals und heute. Es geht um die Einbeziehung des Heiligen Geistes, um Menschen das Wort Gottes auszulegen. Es geht nicht um den der auslegt. Es geht nicht um eigene Überzeugungskraft. Gott ist der Einzige der die Herzen des Zuhörers öffnet. Damit bewirkt er seinen Eintritt in das Leben und Wirken des anderen. Wie ist es bei dir, lieber Leser/Leserin? Was sind deine persönlichen Antworten auf diese beiden Fragen? Gerne kannst du mir über die E-Mail-Adresse schreiben.

Vor ein paar Monaten kaufte ich einen Sweater. Es waren die Namen von wichtigen Frauen aus der Bibel aufgedruckt und warum sie unsere Vorbilder sein können. Sarah, Rahab, Ruth, Hanna, Esther und Maria. Mirjam steht hier nicht, dennoch ist sie jemand, der unsere Aufmerksamkeit verdient. Mirjam ist die Älteste von drei Kindern und Tochter von Amram und seiner Frau Jochebed. Ihr Name bedeutet nicht allein „gewünschtes Kind“, sondern auch „bitter“. In der Zeit in der Mozes geboren wurde, gab es den Befehl alle neugeboren Jungen der Juden und unter zwei Jahren zu töten. Mirjam fühlt das Leid ihrer Mutter an. Sie hilft ihrer Mutter einen Korb aus Schilfrohr zu flechten und mit Pech zu versehen. Sie sorgt das Mozes fuer die Tochter des Pharaos (die ihn findet) durch seine Mutter gepflegt und erzogen wird. Die Pharaotochter ahnt nicht, dass die Amme die jüdische Mutter des Babys ist. Moses lebt somit in den ersten ein bis drei Lebensjahren bei seinem Volk. Werte und Normen seines Volkes und den Gott Israels lernt er alleredings kaum kennen. Jahre später macht sich Mirjam zusammen mit Moses und den Israeliten auf den Weg in das verheißene Land Kanaan nach einer langen Zeit von Warten auf einen geeigneten Führer. Es ist Moses, Ihr Bruder. Mit dem Einverständnis des Pharaos kann das Volk endlich, und nach zehn Plagen, gehen. Sie selbst kommt nicht im verheißenden Land an, dennoch hat sie Einfluss auf das, was unterwegs und in den Lagerplätzen der Israeliten geschieht. Sie prophezeit zusammen mit Ihrem Bruder Moses nachdem das ganze Volk das Schilfmeer trockenen Fußes hinter sich gebracht hat. In 2. Mose 15:21 singt und tanzt Mirjam mit dem Volk zu ehren von Gott. Sie bemerkt, dass es eine Frau in einer Männerwelt nicht einfach hat. Mit der Zeit überspült Mirjam die Bitterkeit. Das Volk ist schon so lange unterwegs, sie kommen nicht im verheißenen Land an und Moses hat eine Frau aus einem anderen Volk. Gerne möchte Mirjam mehr Anerkennung, Liebe, Freiheit, Frieden finden und endlich im Land Kanaan ankommen. Sie wird eifersüchtig auf Mozes, der persönlich mit Gott sprechen kann. Mirjam beginnt bei Aaron über Mozes negativ zu sprechen. Sie hat unter anderem Kritik auf die Frau von Mozes, die nicht Jüdin ist, sondern aus Kusch, südlich von Ägypten. Kennen wir das nicht auch? Wir sind eifersüchtig auf andere. Es sitzt uns quer und wir beginnen negativ über den anderen zu reden. Es kann selbst dazu führen, dass wir unsere Kritik einfach nicht zurückhalten oder selbst Lügen erzählen. Es frisst uns beinahe von innen auf. Wir wollen wertgeschätzt werden und Liebe und Freiheit finden. Mirjam wird von Gott angesprochen, zusammen mit Aaron. Gott ist mit ihrem Handeln nicht einverstanden. Er ist böse auf sie und Aaron. Die Konsequenz ist: Sie wird aussätzig. Ihr Körper wird von einer weißen Schicht überzogen. Sie muss das Lager deswegen verlassen! Moses selbst ist es, der für seine Schwester betet, obwohl sie ihn so schlecht gemacht hat. Er ist nicht böse. Er kennt die Gaben und Talente seiner Schwester. Er weiß Gott zu beschwichtigen, indem er für Mirjam, für ihre Sünde sowie für den Aussatz betet. Was für ein Glück für Mirjam, dass Moses für sie einsteht! Sie muss das Lager nun zwar für sieben Tage verlassen, ist jedoch danach wieder gesund und darf wieder am Leben der Israeliten teilnehmen. Für Mirjam ist diese Zeit außerhalb vom Lager überaus heilend. Sie kann die sieben Tage mit Gott zubringen. Die intensive Beziehung in diesen Tagen hat sie von innen nach außen verändert. Mirjam ist auf non-aktiv gesetzt. Vorausstrebend sein und den eigenen Weg gehen ist in diesen sieben Tagen nicht möglich. Mirjam erfährt Gottes Heiligkeit. Nach dieser Zeit darf sie Gott weiter dienen. Allerdings hat ihre Eifersucht noch eine andere Konsequenz: Obwohl sie in Gottes Herrlichkeit weiterhin verweilen darf, darf sie nicht in das Land Kanaan einziehen. Die Mirjam von damals befindet sich auch in uns Menschen heute. Wir handeln selbst gegen unsere und gegen allgemeine oder gesetzliche Prinzipien. Wir werden eifersüchtig, haben ungerechtfertigte und negative Kritik auf und über andere. Als Frau wollen wir auch in der Männerwelt existieren können. Wir, als Mann oder als Frau, tun einfach alles um akzeptiert oder geliebt zu werden. Manchmal ist es gut darüber nachzudenken, was wir dem anderen antun mit unseren Worten und Taten. Darüber nachdenken, wie wir dem Mitmenschen unseren Respekt zeigen können oder sich bei ihnen entschuldigen können. Nachdenken, ob der andere uns überhaupt vergeben kann. Was können wir tun um selbst zu verändern, anders zu leben? Gerne will ich mit Ihnen sprechen wie sie wieder mit anderen in guten Kontakt kommen. Aber auch wie sie der Eifersucht begegnen. Jeder Mensch ist einzigartig gemacht. Jeder einzelne Mensch hat seine eigenen Gaben und Talente. Der Gott von damals ist auch der Gott von heute. Er möchte mit jedem Menschen eine Beziehung und aufgrund unserer Einzigartigkeit ist es eine einzigartige Beziehung. Melden Sie sich, wenn sie sich wie Mirjam fühlen und keinen Ausweg sehen. Ich helfe Ihnen.